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Maibäume - die Boten des Frühlings
Year: 2018
Run-Time: 1 x 45 min.

Directed by Wolfgang Niedermair
Written by Wolfgang Niedermair

A co-production by ORF III and embfilm in association Austrian Television Fund, Cinestyria Filmcommission and Fonds, Carinthia Film Commission, Land Niederösterreich and IDM Südtirol Alto Adige

Languages: German (ORIGINAL)
Format: 16:9

Maibäume - die Boten des Frühlings

Maibäume - die Boten des Frühlings

Spätestens ab 1. Mai steht in fast jeder Gemeinde Österreichs ein bis zu 30 Meter hoher geschmückter Baum, in manchen Orten sogar vor jedem Gasthaus. Dieser Film besucht die Steiermark und Oberösterreich und versucht zu erkunden, wie viel von dem alten Brauchtum noch lebendig ist.  Ob der Baum von Hand aufgestellt wird oder unter Verwendung eines Krans macht für Volkskundler wissenschaftlich betrachtet keinen Unterschied: Maibaum bleibt Maibaum, und auch das Brauchtum ist dem Fortschritt unterworfen.  Der Film besucht das Freilichtmuseum Stübing, in dem der Maibaum noch nach den alten Traditionen aufgestellt wird. Wir begleiten die Veranstalter bei der Auswahl, dem Schmücken und dem Aufstellen des Maibaums, kurz: bei der ganzen Organisation. Der Bändertanz und das Maibaumkraxeln sind in Stübing noch sehr lebendig. Auch in Engerwitzdorf in Oberösterreich ist das Brauchtum um den Maibaum sehr lebendig, wenn es hier allerdings kein Maibaumkraxeln und keinen Bandeltanz mehr gibt. Der Baum wird nicht jedes Jahr neu gefällt, sondern mehrere Jahre wiederverwendet. Die Vereine des Ortes haben sich zusammengetan, um den Baum gemeinsam zu schmücken. Aufgestellt wird er von den drei Feuerwehren - mit den traditionellen Schwaibeln. Eine besondere Tradition im Zusammenhang mit dem Maibaum ist das Maibaumstehlen. Der Film besucht die besonders erfolgreichen Maibaumdiebe von Engerwitzdorf, die vor einigen Jahren zwölf Maibäume gestohlen haben. Anders als etwa in der Steiermark werden die Bäume im Mühlviertel nicht umgeschnitten. Die Bäume werden von den Bestohlenen ausgelöst und von den Dieben wieder im ursprünglichen Zustand aufgestellt. Den Missetätern wird am Ende im Rahmen eines Volksfests der "Prozess" gemacht, die Strafen sind harmlos und sollen vor allem Spaß machen. Der Film besucht auch einen erfolgreichen Maibaumkraxler, Bandltänzer, die Familie Lanz, die vor ihrem Gasthaus in Lanz jedes Jahr einen Maibaum aufstellt. Fazit des Films ist es, dass der Maibaum für die ländliche Gemeinde sehr wichtig ist, dass er immer wieder die Menschen zusammenbringt und die Gemeinschaft stärkt.
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